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Was ist bei der Eigenkompostierung zu beachten?

10 goldene Regeln zur Eigenkompostierung:


1.
Optimaler Standort für einen Komposthaufen ist eine windgeschützte halbschattige Ecke des Gartens.
2.
Zu kompostierendes Material niemals in eine Grube legen oder abgeschlossene Behälter verwenden, denn Luftmangel verursacht Fäulnis und Gestank.
3.
Ein Komposthaufen braucht Erde als Untergrund, da nur so Regenwürmer und andere Kleinstlebewesen eindringen können. Am besten eignet sich aufgelockerter Naturboden. Niemals auf festen Untergrund (Beton, Stein) setzen.
4.
Wahl des Komposttypes (offene Miete oder geschlossener Behälter) ist abhängig von der Menge der anfallenden Küchen- und Gartenabfälle sowie der Grundstücksgröße. Je größer der Garten, umso mehr eignet sich die offene Mietenkompostierung.
5.
Als unterste Schicht etwa 10-20 cm grobes Material (Äste, Zweige) anhäufen. Dann feineres Material, wie Laub und Küchenabfälle gut durchmischt darüber legen. Grasschnitt aufgrund Fäulnisgefahr nur dünn einstreuen. Zusätzlich normale Gartenerde als Verrottungs-beschleuniger dünn über die einzelnen Schichten streuen.
6.
Vollkommene Trockenheit vermeiden. Komposthaufen aber auch nicht zu nass halten, sonst droht Luftmangel und damit Fäulnisgefahr.
7.
Größere Mengen Speisereste und Grasschnitt eigenen sich nicht für den eigenen Komposthaufen, da die notwendige Durchlüftung nicht gewährleistet ist. Dies gilt ebenso für gekochtes und rohes Fleisch, Salate, Käse und Fertigprodukte.
8.
Zwiebelschalen, Schnittlauchreste, Kaffee- und Teesatz sind ideales
Futter für Regen- und Kompostwürmer. Fleischabfälle und gekochte
Essensreste ziehen Ratten an und gehören deshalb in die Biotonne.
9.
Phlox und Holunder sind geeignete Pflanzen in der Nähe des
Komposthaufens.
10.
Den fertigen Komposthaufen zur Förderung der Wärmeentwicklung mit
Holz oder Laub abdecken. Dies vermeidet außerdem Verluste von Feuchtigkeit und Stickstoff.

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